Mostmuseum Neumarkt

Der Mostheurige und der Wirt z’Trosselsdorf präsentieren im alten stoabloßen Presshaus Gerätschaften der historischen Mosterzeugung und einen Film über das Mostmachen im Jahre 1966. Bis 1981 wurde im Mostkeller der Familie Miesenberger eimerweise Most gepresst. Dazu war es notwendig, ein Pferd über die Stufen ins Obergeschoß zu führen, wo es geduldig seine Runden drehte und den mächtigen Göpel antrieb, der das Mostobst zerquetschte. Der frische Saft floss dann, nachdem er durch die große Presse vom Obst getrennt wurde, direkt in den darunterliegenden Keller.

Am 1. Mai 1994 wurde im Obergeschoß dieses kleinen das Mostmuseum eröffnet. Hier erfahren die Besucherinnen Besucher, wie man früher aus Äpfeln guten Most machte. Zu sehen gibt es den noch erhaltenen Göppel, hölzerne Mostpressen und andere Gerätschaften, die man zur Mosterzeugung benötigte. Beim Wirt z’Trosselsdorf kann man über den Most nicht nur fachsimpeln, sondern ihn auch genießen. Die eigene Erzeugung garantiert gute Qualität. Am besten schmeckt der Most zu der angebotenen bodenständigen Jause. Es gibt Mostbratl, Brettljause, Ziagalkas und andere Köstlichkeiten.